Familie Zieger Moosheim seit dem 16. Jahrhundert
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Forschung

Nach über 40-jährigen Nachforschungen - insbesondere durch Manfred Zieger, geb. 1929 in Moosheim (mit Auszüen aus dessen Biografie wird diese Festschrift in Würdigung seiner Initiativen zur Familienforschung begonnen), und seiner Söhne aus Mohsdorf - ließ sich ein großer Stammbaum darstellen, der in dieser Zeit zusammengestellt wurde. Bis 1973 gelang es, die direkte Vorfahrenslinie von Manfred Zieger anhand der Kirchenbücher von Greifendorf, Pappendorf und Hainichen bis zu Gregor Zieger, geb. 1560 in Moosheim, zurückzuverfolgen. Dabei war interessant, dass Moosheim als sein Geburtsort schon damals die Heimat unserer Familie war. Scheinbar gab es damit eine zeitliche Grenze oder einen ersten toten Punkt für diese Untersuchungen, denn aus der Zeit vor 1560 schienen keine Aufzeichnungen mehr zu existieren.

Ende 1977 führten mehrere Besuche im Staatsarchiv in Dresden dazu, dass aus den Gerichtsbüchern für dieses Gebiet der Vater vom Gregor ausfindig gemacht werden konnte. Dies war der 1538 geborene Christoph Zieger, der als Bauer und geschworener Schöffe in Moosheim tätig war. So wurde die Chronik schrittweise erarbeitet und mit den Angaben der lebenden Nachkommen ergänzt.

Christoph Zieger war damit der erste in Kirchenbüchern nachweisbare Vorfahr unserer Familie, die mindestens seit Mitte des 16. Jahrhunderts eng mit dem Dorf Moosheim verbunden ist. Er stammte aus Crumbach, wie wir aus anderen Unterlagen wissen. Sein Vater war offensichtlich Nickel Zieger, der Anfang des 16. Jahrhunderts geboren wurde. Zur ersten Aufspaltung von Linien unserer Familie kam es mit den Kindern des Merten Zieger, geb. 1618, im 30-jährigen Krieg einziger überlebender Sohn des Jakob Zieger (geb. 1590) und Bauer sowie Gerichtsschöffe in Moosheim. Damit konnte ein erster Stammbaum erarbeitet werden.

Überraschend fanden wir 2002 eine weitere Linie (das wird später ausführlich dargestellt). Diese Entdeckung ging auf das Erscheinen unserer Familie im Internet zurück. Im Frühjahr 2002 ging eine Anfrage aus den USA nach Zieger- Vorfahren aus Oberhausen im Badischen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Unerwarteterweise fand sich im Dezember 2002 im neuen Ortssippenbuch von Altlußheim der Eintrag, nach dem Christoph Zieger (geb. 1652 in Moosheim als Sohn von Merten Zieger) 1684 dort geheiratet hat. Damit könnte er im Raum Oberhausen den Grundstein für die dortigen Zieger gelegt haben.

Unser Stammbaum, der 2003 erstellt wurde, enthält elf männliche Nachkommenslinien, deren Ableitung aus dem Stammbaum zu ersehen ist. Sie sind jeweils nach Hauptwohnorten benannt worden. Es sind die folgenden Linien: Gersdorf-Esslinger Linie, Schlegeler Linie , Greifendorfer Linie, Pappendorf- Frankensteiner Linie, Ottendorf-Schlesien-Linie, Ottendorfer Linie, Oberrossau- Moosheimer Linie, Langenstriegiser Linie, Dittersbacher Linie, Bockendorfer Linie, Lußheim-Oberhausener Linie.

Weibliche Nachkommenlinien sind insbesondere in den letzten Generationen zu finden. Die längste weibliche Linie finden wir im Bockendorfer Familienteil mit der 1841 geborenen Christiane Maria Zieger, deren Nachkommen zunächst weiter Zieger hießen. Ein weiteres Beispiel dafür ist die mit Ida Johanna Zieger (geb. 1860 in Oederan und mit Gustav Hermann Haubold verheiratet) begründete Linie. Aber auch in anderen Teilen finden wir weibliche Nachkommen.